Pustekuchen wars mit dem weiteren Erkunden der Devils Marbles. Da es heute morgen sehr stark stuermte und auch noch zu regnen anfing, entschieden wir uns fuer einen raschen Aufbruch zum 600km entfernten Nationalpark in Mataranka. Auch auf der Fahrt regnete es immer wieder sehr stark, obwohl wir mitten im Outback waren, mittags mussten wir wegen eines Wolkenbruchs sogar an einem Roadhouse laengere Zeit anhalten. Am Nachmittag wurde das Wetter aber wieder besser. So langsam wird das Klima tropischer und weniger trockenm, was sich auch in der Vegetation bemerkbar macht.
Nach 5000km Fahrtstrecke haben wir heute zum ersten Mal lebende Kaenguruhs in freier Wildbahn gesehen (davor nur totgefahrene), ich dachte bisher immer, Australien waere voll mit den Viechern. Naja, ok, die Huepfer sind halt am Tag nicht so aktiv, und Nachts faehrt man ja in der Regel nicht im Outback, eben weil sie dann sehr aktiv sind und gerne mal vor dem Kuehler springen. Ist ja aber auch zu interessant, dieses zweifache Licht, dass da ueber den Asphalt mit lautem Brummen auf einen zurast, da muss man sich natuerlich genau davorstellen.
Am spaeten Nachmittag kamen wir dann in Mataranka an und sprangen gleich mal in die heissen Quellen. Mit 34 Grad ist das Wasser allerdings kaelter als die Umgebung, aber gerade dadurch sehr angenehm. Erstaunlicherweise waren kaum andere Leute da, die meiste Zeit waren wir alleine in dem Pool, insgesamt also sehr angenehm.
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