Gestern nacht wollte ich noch ins Kino gehen, und habe den Beschluss auch in die Tat umgesetzt. Was ein ziemliches Wagnis war. Ich hatte mir gedacht, weil es morgens geschneit hatte, dass ich lieber bereits eine Stunde vor Beginn des Filmes losfahren sollte (zum Film komme ich später), um auch rechtzeitig in Karlsruhe anzukommen. Als ich aus dem Haus trat, musste ich erstmal fluchen. Im Dunkeln hatte es am abend noch mehr geschneit und schneite es immer noch, und der Schnee blieb auch noch auf der Straße liegen. Trotz Winterreifen wurde die 25km Tour zu einer größeren Schlitterpartie als die Fahrt auf der Gravel Road in Australien. Glücklicherweise hatte mich ein Auto vor mir die meiste Zeit vor überhöhten Geschwindigkeiten bewahrt, über einen Großteil der Strecke fuhr ich mit gemächlichen 40 km/h dahin, teils auch weniger, und flehte nach Blicken auf die Uhr den Fahrer des anderen Wagens im Stillen immer wieder an, doch wenigstens auf 5o zu beschleunigen. Irgendwie bin ich dann doch noch rechtzeitig angekommen, und es schneite immer noch. Auch als ich wieder zwei Stunden später wieder aus dem Kino kam, schneite es noch immer und ich durfte das Auto erneut freischaufeln. Erstmal musste ich allerdings reinkommen. Dazu ist zu sagen, dass die Fahrertür von innen nicht entriegelbar ist und die Beifahrertür normalerweise von außen nicht aufgeht. Natürlich war das Schloss auf der Fahrerseite eingefroren, und das vor zwei Jahren gekaufte Türenteisermittel lag im Auto. Verzweifelte Situationen lassen einen sinnlos erscheinende Dinge tun, und – welch Wunder – aus irgendeinem Grund ging die Beifahrertür doch auf. Wahrscheinlich hat die Kälte die Türmechanik in der Hinsicht positiv beeinflusst. Den Türschlossenteiser hab ich dann gleich nach Anwendung in die Jackentasche gesteckt, denn werd ich nachher sicher wieder benötigen. Tja, die paar Kilometer nach Hause hab ich dann mit 1,5l Pepsi in der Blutbahn vor mich hinkichernd und mit überhöhter Stimme Sachen wie “der Film war ja so geil, geil, geiler Film, geil Mann, war der geil” vor mich hinmurmelnd ständig Endorphine ausschüttend zugebracht.
ÃÅ“brigens, der Film hieß “Serenity”, da ich da noch etwas mehr zu schreiben will, folgt das später. So stay tuned…
Manchmal tut es gut zu schreien, bis einem die Kehle weh tut. Es hilft nicht wirklich. Aber es tut gut. Manchmal zumindest.
Ja toll, da will man mal die bedeutung von einem Kanji herausfinden, aber das Wadoku ist down, das Online Kanji Lexikon ist down, mein Großwörterbuch ist grade in meiner anderen Unterkunft, diverse Bekannte sind nicht zu erreichen oder scheinen sich derzeit vor mir zu verstecken und mein PDA-Lexikon kann mit dem Kanji oder seinen Radikalen nix anfangen. Sowas frustriert ungemein, und das schon am Morgen…
Was sucht ihr am PC? Macht’s wie ich, bleibt dem Blechkasten fern und habt einen schönen Tag.
Frohes Fest!
Am Mittwoch abend hatte ich noch einen Abstecher zu Karstadt gemacht, um einen bevorstehenden lustigen Herrenabend mit Alkohol zu versorgen (nicht nur wegen dem bereitgestellten NES-System sehr spassig verlaufen). Auf dem Weg zur Kasse wurde ich eines seltenen Anblicks gewahr: in einem Regal stapelten sich Flaschen mit Dr. Pepper Cola. Natürlich musste ich da noch zugreifen, auch weil ich ein wenig müde war. Heftig war allerdings trotz des guten Geschmacks der Preis, der für 0,5l deutlich über 1 Euro lag. Schon allein deswegen bleibt meine Lieblingsmarke auch weiterhin Afri Cola.


